FC Empor Weimar 06 e.V.

2.Männer : Spielbericht 1. Kreisklasse Mitte, 3.ST

FC Empor Weimar 06 II   SV Einheit Legefeld
FC Empor Weimar 06 II 3 : 3 SV Einheit Legefeld
(2 : 0)
2.Männer   ::   1. Kreisklasse Mitte   ::   3.ST   ::   09.09.2018 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

2x Stefan David, Martin Schmid

Assists

2x Patrick Holecék, Florian Rudat

Zuschauer

50

Torfolge

1:0 (28.min) - Martin Schmid per Kopfball (Patrick Holecék)
2:0 (43.min) - Stefan David (Patrick Holecék)
2:1 (58.min) - SV Einheit Legefeld
2:2 (59.min) - SV Einheit Legefeld
2:3 (71.min) - SV Einheit Legefeld
3:3 (88.min) - Stefan David (Florian Rudat)

Nach 2:0-Führung nur Unentschieden gespielt ...

Unsere 2. Männermannschaft trennte sich in ihrem Sonntagsspiel 3:3 vom SV Einheit Legefeld und zeigte nach der heftigen Niederlage in der Vorwoche eine deutliche Leistungssteigerung.  

Aus einer geordneten Defensive heraus wollten unsere Männer, vor heimischem Publikum, den Gästen wenig Raum bieten und suchte das Allheilmittel in eigenen Offensivbemühungen.
Es dauerte bis zur 28. Spielminute, als Martin „Krummi“ Schmid nach einem Eckball von Patrick Holecék den Schädel hinhält und zur 1:0 Empor-Führung traf. Die Erleichterung war riesig und unverdient war die Führung ebenfalls nicht. Kurz vor der Pause legte Standardspezialist Patrick Holecék sich erneut die Kugel an der Eckfahne zurechtlegen. Die Hereingabe sollte Stefan David eiskalt und in Mittelstürmermanier mit einer Direktabnahme in den Maschen unterbringen und das Ergebnis auf 2:0 hinaufschrauben (43. Spielminute).     

Mit der 2:0 Pausenführung im Rücken sammelten beide Teams in der Halbzeitpause neue Kräfte für die anstehenden zweiten 45 Spielminuten.

Teammanager Toni Henke versuchte seine Männer weiter anzutreiben. Es galt gleich mit Wiederanpfiff nachzulegen und nicht locker zu lassen. Er forderte höchste Konzentration und vollen Einsatz, damit die 3 Punkte auch im Stadion bleiben würden.

Und seine Jungs machten da weiter, wo sie aufgehört hatten. Die beste Möglichkeit, den Sack zu zumachen, vergab Patrick Holecék, als er einen Schuss aus guter Position nur an den Querbalken hämmerte. Was in der Folge passierte, war eigentlich nicht zu begreifen. Es lief nur noch wenig zusammen und Legefeld kam zu weiteren Chancen. In der 58. Spielminute gelang den Gästen der 2:1 Anschlusstreffer. Und wenn es nicht hätte schlimmer werden können, stand es nach einem weiteren Angriff 2:2 (59. Spielminute). Innerhalb von zwei Minuten haben wir das Spiel aus der Hand gegeben. Kurz nach dem Ausgleich brachte der Teammanager mit Michael Wenk für Franz König einen frischen Offensivmann in die Partie (62. Spielminute).

Aber wenn es dicke kommt, dann aber richtig! Und so erzielten die Gäste in der 71. Spielminute sogar das 2:3. So einfach wollte sich unser Team aber nicht geschlagen geben, zumal zu Hause  die Unterstützung der Zuschauer in der Vergangenheit immer geholfen hatte. Für die letzten Spielminuten kam mit Andrè Mikuta, für den ausgepowerten Martin Schmid, ein weiterer Stürmer ins Spiel (75. Spielminute). 

Am Ende hatte unsere 2. Mannschaft durch Stefan David doch noch das letzte Wort, weil die Mannschaft nach einem lange Zeit pomadigen Auftritt wenigstens nach dem 2:3 noch einmal Willen und Zug zum Tor zeigte. Was war passiert? Florian Rudat kommt an die Kugel und haut das Spielgerät mit sattem Schuss auf den gegnerischen Kasten und typischer Art und Weise steht Stefan David goldrichtig und staubt 120 Sekunden vor dem Abpfiff zum 3:3 ab. Zumindest das Minimalziel erreicht, obwohl es auch hätte besser laufen können.

„Das Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an. Es hat heute Phasen in unserem Spiel gegeben, da würde man in der Schule sagen: Fünf, setzen. Wir dürfen einen 2:0-Vorsprung zu Hause nicht so einfach her schenken. Nach der Pause hätten wir eigentlich auf 3:0 erhöhen müssen und dann passieren uns im folgenden Verlauf des Spiels einfach zu viele individuelle Fehler (wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gegangen, uns fehlte einfach die Ordnung und das hat für zu viel Unruhe gesorgt), mit denen wir uns um den Erfolg bringen. Trotzdem bin ich froh, dass wir nicht mit leeren Händen dastehen und unsere weiße Weste zu Hause behalten haben“, so das Resümee des Teammanagers Toni Henke nach der Partie.

Wir gratulieren dem gesamten Team trotz des Spielverlaufes zu dem einen Punkt und hoffen, dass in den nächste Wochen weitere Punkte folgen werden.


Quelle: ck

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