FC Empor Weimar 06 e.V.

B-Junioren : Spielbericht Kreisoberliga, Staffel 1 - Saison abgebrochen, 4.ST (2019/2020)

Eintr. Wickerstedt   FC Empor Weimar 06
Eintr. Wickerstedt 2 : 6 FC Empor Weimar 06
(0 : 5)
B-Junioren   ::   Kreisoberliga, Staffel 1 - Saison abgebrochen   ::   4.ST   ::   22.09.2019 (10:30 Uhr)

Spielstatistik

Tore

2x Lucas Rabis, Jannik Erbs, Claudius Hildebrandt, Nils Herrmann, Noah Döller

Assists

2x Nils Herrmann, Jannik Erbs, Claudius Hildebrandt, Lucas Rabis, Noah Döller

Zuschauer

20

Torfolge

0:1 (1.min) - Claudius Hildebrandt
0:2 (8.min) - Lucas Rabis (Nils Herrmann)
0:3 (9.min) - Lucas Rabis (Claudius Hildebrandt)
0:4 (15.min) - Nils Herrmann (Noah Döller)
0:5 (20.min) - Noah Döller (Nils Herrmann)
0:6 (45.min) - Jannik Erbs (Lucas Rabis)
1:6 (47.min) - Eintr. Wickerstedt
2:6 (68.min) - Eintr. Wickerstedt

Möglicherweise der Start einer Serie?

Nachdem wir im letzten Spiel die ersten drei Punkte sammeln konnten, wollten wir den Schwung mitnehmen und eine Serie somit starten. Bei bestem Wetter und halbwegs gutem Platz, sollten wir also bei Tabellenachten, antreten.

Wir starteten furios und agierten nach Anpfiff hellwach. Im Mittelfeld legte unser linker Flügel Erik in die Mitte zu unserm Routinier Claudius, der sich ein Herz fasste und einfach mal abzog Der Ball war lange in der Luft und segelt über den Keeper hinweg ins Gehäuse. Ein unfassbares Tor und es ging gleich so weiter: unsere Mannschaft agierte frisch und schnell und gab dem Gegner keine Zeit zum Atmen. In der achten Minute erlebten wir eine Kopie des 0:1. Diesmal war es Nils, der auf Lukas ablegte, und dieser schoss von ungefähr 24 Meter einfach aufs Tor. Erneut zeigte der gegnerischen Torwart Unsicherheit und es schlug erneut über ihm ein. Anstoß der Gatgeber und wir pressten effektiv und hoch, eroberten schnell den Ball und spielten konsequent und direkt auf deren Tor. Erst scheiterte Claudius, welcher in den Strafraum hinein an drei Gegner vorbeimarschierte, doch der Ball sprang zu Lukas, der seine ganze Klasse zeigte und per Rabona vollendete.

Neun Minuten gespielt, 0:3 Führung besser geht es nicht, oder? Doch!
Die Jungs waren willig und geil auf Tore und besonders auf geile Tore!

In der 15. Minuten bekam Nils den Ball, von Noah clever zurücklegt, und setzte 5 Meter vor dem Strafraum mit einem Strahl, Roberto Carlos ähnlich, den Ball oben links in den Winkel. Doch allem nicht genug auch unser zweiter Stürmer Noah durfte netzte in der 20 Minute. Nach diesen überragenden Minuten ließen wir das Spiel abkühlen. Die gefährlichste Chance brachte noch einmal Nils, als er einen Freistoß fast perfekte setzte, doch der Keeper konnte ihn gerade so abwehren. In den folgenden Minuten passierte also nichts mehr.

 

Zwischenfazit: Was eine Halbzeit! Wir legten uns den Gegner systematisch durch Doppelpässe und Tempodribblings zurecht. Wir ließen ihnen keine Zeit zum Atmen oder Reinfinden in die Partie, wir arbeiteten hart und überzeugend. Es gab wirklich nichts zu meckern, außer eventuell kleine Unruhen und Unstimmigkeiten im Aufbauspiel, dies sind aber nur Nuancen.

Die zweite Halbzeit startete genauso wie die Erste begann. Unsere Nummer 13, Jannik, netzte, nach Vorlage unseres heute sehr überzeugenden Spielers Nils. Aber auch die Arbeit von August darf man nicht unterschlagen, der einen Doppelpass nach dem Anderen spielte und sich immer clever anbot. Doch so gut und schnell wie wir in der ersten Halbzeit spielten, desto flacher wurde die Partie in der zweiten Hälfte. Was aber viel gefährlicher war: wir wurden in der Defensive unkonzentriert und ließen den Gegner zu Chancen kommen, welcher er auch nutzte. Zwei Minuten nach unserem Tor antwortete der Gegner mit dem Anschlusstreffer zum 1:6. Jannik diskutierte noch mit dem Schiedsrichter, anstatt sich auf das Verteidigen zu konzentrieren.

Die Einwechselung von unseren heutige „Bankdrücker“ brachte etwas Schwung, aber nicht die Stabilität, die wir brauchten. So führte eine Unkonzentriertheit von Magnus zum Ballgewinn der Gastgeber, welche uns überspielten und auf 2:6 verkürzten. Sie kamen nun zu einigen Abschlüssen mal mehr, mal weniger gefährlich.

Kapitän Erik initiierte eine Umstellung auf ein 4–1–3-2, welche dem Team, großes Lob an dieser Stelle, den nötigen Rückhalt brachte

Schlussfazit: „Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit Pfui.“ Während die erste Halbzeit noch überragend war, spielten wir die zweite Halbzeit teilweise zu arrogant. Dadurch ließen wir den Gegner wieder ins Spiel kommen. Trotzdem war es ein überzeugendes, aber kein überragendes Spiel, von uns. Sollten wir aber die Leistung der ersten Halbzeit über zwei spielen, können wir unser Derby in fünf Wochen gewinnen ALSO IMMER WEITER JUNGS!


Quelle: MH / CB

Fotos vom Spiel